Transportbänder - M&W Spedition

Transportbänder – was soll man darüber wissen?

Transportbänder helfen dabei, die zu transportierte Ladung zu sichern. Sie müssen sich nicht nur im LKW, sondern in jedem Fahrzeug befinden, welches zur Beförderung von Großlasten verwendet wird. Um die Transportbänder richtig zu benutzen, ist es empfehlenswert, sich mit ihren Merkmalen gut auszukennen.

Transportbandtypen

Das Band und die zugehörige Spannvorrichtung verfügt über ein spezielles Etikett, dessen Farbe direkt die Eigenschaften des jeweiligen Produktes bestimmt. Es ist beachten, dass nur das Etikett ausschlaggebend dafür ist, aus welchem Material das jeweilige Band gefertigt ist. Seine Farbe ist dabei ohne Bedeutung.

Farben von Etiketten auf den Transportbändern:

  • Blau – die Bänder sind aus Polyester gefertigt. Sie können in säurehaltiger Umgebung zwar, eingesetzt werden, sind aber gegen die Einwirkung von Laugen nicht beständig. Die Transportbänder mit blauem Etikett können im Bereich von -40 bis 100 Grad Celsius verwendet werden.
  • Grün – Polyamid-Bänder, nicht beständig gegen Säuren. Die Amplitude der Temperaturen ist identisch wie beim blauen Etikett.
  • Braun – die Bänder sind aus Polypropylen gefertigt. Dies sind die beständigsten Transportbänder gegen chemische Mittel und können in säurehaltiger sowie beim Kontakt mit Laugen eingesetzt werden. Bänder mit braunem Etikett können bei Temperaturen mit maximal 80 und minimal -40 Grad Celsius eingesetzt werden.

Welche Parameter der Transportbänder sind am wichtigsten?

Um eine Beschädigung des Transportbandes zu vermeiden, darf die zulässige Betriebsbelastung nicht überschritten werden. Sowohl diesen, als auch viele andere Parameter findet man auf dem Etikett des jeweiligen Bandes vor. Auf welche Produktparameter ist daher zu achten?

  • Lashing Capacity (LC) – abgekürzt ist das die Befestigungsfähigkeit. Dieser Parameter bestimmt die Kraft, die maximal auf das jeweilige Band im einfachen System einwirken kann. Auf dem Etikett wird dieser Parameter als Krafteinheit daN angegeben und der in Newtons festgehaltene Wert ist in Kilogramme umzurechnen. Wenn es im System keine Beschleunigung gibt, entsprechen 10 N = 1 kg. Zum Zeitpunkt des Gürtens steigt die Festigkeit des jeweiligen Bandes um 100 %. Die Bezeichnung LC-2500daN bedeutet, dass die Festigkeit des Bandes im einfachen System maximal 2,5 T und beim Gürten 5 T beträgt.
  • SHF (Standard Hand Force) – nominale Handkraft. Direkte Kraftbestimmung, die auf den jeweiligen Spanner einwirken kann. Standardmäßig beträgt dieser Parameter 50 dkN (d. h. 50 kg). Dieser Wert ist von erheblicher Bedeutung für die Festigkeit, da deren Überschreitung zur Beschädigung des Spanners oder gar zum Reißen des Bandes führen kann.
  • STF (Standard Tension Force) – nominale Spannungskraft. Dieser Wert steht für die maximale Kraft, mit der die zu sichernde Ware gegen den Boden gedrückt wird. Der entsprechende Andruck erhöht die Reibung zwischen der Ladung und dem Untergrund, was sich wiederum auf die Befestigungsqualität auswirkt. Der Parameter STF ist am wichtigsten, weil es von ihm abhängt, ob sich die Ware während des Transports nicht bewegt wie auch ob das Band bei plötzlichen Straßenmanövern nicht reißt.

Aufbewahrung der Transportbänder

Die Transportbänder werden meistens auf den LKW-Aufliegern aufbewahrt. Allerdings sind sie dann Sand ausgesetzt, der nach dem Eindringen in die Bandfasern diese durchschneidet. Folglich werden die Bänder sehr weich und schwellen an. Das Einfrieren und Auftauen wirkt sich auch ungünstig auf die Transportbänder aus. Das Wasser im Inneren des Bandes friert ein, dehnt das Band aus und beschädigt enorm die Bandstruktur.

Bei sachgemäßem Betrieb von Transportbändern ist es nicht nur wichtig, die Normen auf dem Etikett des jeweiligen Bandes, sondern auch deren entsprechende Ausbewahrung zu beachten. Transportbänder dürfen nicht Schmutz oder Frost ausgesetzt sein, weil schwierige Bedingungen deren Festigkeit beeinträchtigen

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